Sie interessieren sich für eine Behandlung mit chiropraktischen Original‑Techniken aus den U. S. A. in unserer Praxis (Mitgliedspraxis im Bund deutscher Chiropraktiker). Wir möchten Ihnen auf dieser Seite die wichtigsten Techniken erläutern. Natürlich sind diese so umfangreich, dass nicht alles bis aufs Kleinste erklärt werden kann – und muss. Im persönlichen Gespräch beantworten wir individuelle Probleme oder Fragen zu Ihrer Behandlung ganz gezielt.
Natürlich gibt es Grenzfälle, welche eventuell nicht erfolgreich behandelt werden können. Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist dieser Anteil jedoch so niedrig, dass ein Versuch, diese Techniken anzuwenden, sich jederzeit lohnt – nicht zu verwechseln mit der herkömmlichen schulmedizinischen Chiro‑Therapie.
Auch ohne Schmerz sinnvoll
Selbst wenn noch kein Schmerz vorhanden ist, kann ein kleiner Körper‑Check zeigen, ob eine Behandlung eventuell schon vor dem Auftauchen von Problemen nötig ist – besonders wichtig auch bei Kindern und Jugendlichen. Lebensbegleitend sollten mindestens einmal im Jahr regelmäßige Checks stattfinden, damit größere körperliche Schäden erst gar nicht entstehen können: Wellness aus chiropraktischer Sicht.
S.O.T. — Sacro-Occipital-Technik

Die S.O.T. ist eine sanfte Form der Chiropraktik. Sie wird mit ihren konsequenten Regeln der Ursprungsphilosophie der Chiropraktik als Erfolgsgeheimnis tausender Chiropraxen in aller Welt seit Jahrzehnten angewandt. Der Patient wird hierbei nach vorheriger Bestimmung der jeweiligen Kategorie gezielt auf Blöcken gelagert, um den Körper mit seiner Struktur (Skelett) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
M.O.T. — Manuelle Organ-Therapie
Hinter dieser Kurzbezeichnung verbirgt sich eine Technik der sanften Manual‑Therapie. Mit dieser umfassenden Diagnose- und Therapieform wird das chiropraktisch holistische Prinzip (Ganzheitsphilosophie) perfektioniert. Hierbei wird das Nervensystem mit den dazugehörigen Organen stimuliert und gezielt auf „Schwachstellen“ hin behandelt.
Craniopathy — Schädel und Kiefergelenk
Dies ist ein spezialisierter Therapiebereich, der den feinen Mikrobewegungen der Schädelnähte große Beachtung schenkt. Abweichungen und Verschiebungen dieser Schädelnähte – eventuell durch Stürze oder auch schon beim Geburtsvorgang – haben Funktionsstörungen im Bereich des Systems der Gehirn‑Flüssigkeit zur Folge und beeinflussen massiv das zentrale Nervensystem. Bei dieser Technik kommt auch der Überprüfung bzw. Behandlung des Kiefergelenks große Bedeutung zu.
TOP HWS — Spezial-Halswirbel-Techniken
Nur wenige Therapierichtungen können ihre Erfolge so beweisen wie die Chiropraktik. Um eine Halswirbelsäule (HWS) korrekt zu beurteilen, ist eine radiologische Untersuchung unumgänglich. Der Patient muss vor einer Behandlung der HWS auf jeden Fall eine umfassende Aufklärung erhalten. In unserer Praxis werden ausschließlich risikoarme Techniken angewendet, um Komplikationen anderer Methoden, wie immer wieder in der Presse berichtet, möglichst auszuschließen (Schlaganfall usw.).
TTPT — Thompson-Terminal-Point-Technik
Das Prinzip der Terminal‑Point‑Technik beruht einerseits auf der exakten Lokalisation des zu justierenden Bereiches und andererseits auf der Drop‑Technik des Instrumenten‑Tisches, welcher mit kinetischer Energie die gezielte Justierung unterstützt.
Flexion-Distraction — Bandscheiben-Technik

Diese in den U. S. A. sehr beliebte, professionelle chiropraktische Methode wird hierzulande – wie alle anderen vorgenannten Techniken auch – in nur wenigen auf die Original‑U. S. A.‑Techniken spezialisierten Praxen angewendet. Durch eine Behandlungsserie mit dem speziellen Instrumenten‑Tisch kann dem Patienten unter Umständen eine Bandscheiben‑OP erspart bleiben.
Low-Force — Activator- / Impuls-Technik

Ein tausendfach bewährtes chiropraktisches System, bestehend aus Analyse, Diagnose und Behandlung. Zum Einsatz kommt ein Instrument, mit dem der Therapeut ganz gezielt und sehr risikoarm – auch bei Kindern – durch einen kleinen Impuls in kürzester Zeit gute Erfolge erzielen kann.
Wie oft, wie lange?
Natürlich sind bei den jeweiligen Behandlungen nicht alle Techniken auf einmal nötig. Je nach Befund wird entweder nur eine einzelne Technik angewandt oder es werden mehrere Techniken kombiniert. Die Behandlung ist für alle Altersklassen geeignet.
Die Häufigkeit und der Intervall der Behandlungen richten sich nach den jeweiligen Symptomen und den dafür angewendeten Techniken. Manchmal genügt nur ein kleiner Impuls, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wichtig sind hierbei zwei entscheidende Faktoren: mit der Behandlung beginnen – und nicht zu früh aufhören.
Denn bitte bedenken Sie: Heilung braucht Zeit.
Ihre Sabine & Bernd Klettner